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                                um schneller und kosteneffizienter neue Im- mobilien zu schaffen?
In der Musterbauordnung sind ja bereits be- stimmte Vorgaben enthalten, an denen sich die Projektentwickler ausrichten können. Aber auch die Modulbauweise bietet span- nende Möglichkeiten, auf architektonisch an- sprechende Art zur Nachverdichtung beizu- tragen. Aber auch hier stehen an einigen Stellen die unterschiedlichen Vorgaben der Landesbauordnungen im Weg. Über das Building Information Modeling versucht die Immobilienwirtschaft zudem bereits, Stan- dardisierungen vorzudenken. Hier würde na- türlich auch der Ausbau des Instruments der digitalen Bauakte positiv wirken. Im Moment ist eine digitale Einreichung von Bauprojek- ten im digitalen Format noch nicht möglich, obwohl die Branche bereits Technologie ver- wendet, die dies ohne großen Aufwand zu- lässt. Ebenso liegen planungsrelevante Da- ten der Kommunen digital aufbereitet vor. Andere EU-Länder, unter anderem Großbri- tannien und die Niederlande, sind beim The- ma digitaler Bauantrag weiter. Eine digitale
Bauakte ermöglicht eine bessere Zusam- menarbeit zwischen allen am Bauprozess beteiligten Akteuren von der Planung bis zur Bauabnahme. Gefördert werden kann die Umsetzung des digitalen Bauens durch Vor- gaben des Bundes zu einheitlichen techni- schen Standards. Deren Etablierung senkt auch den Aufwand der Kommunen.
Das Gespräch führte Richard Haimann, freier Journalist
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