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GERMAN COUNCIL . INHALTSpiritGERMAN COUNCIL . SpIRItDAS SOMMER-GESpRÄCH mit IRIS SCHÖBERLWir Brauchen in den innenstädten eine Bessere durchmischungGERMAN COUNCIL . SpIRItOrt kommt es darauf an, dass das personal viel  besser auf den Kunden vorbereitet und einge- stellt  ist.  So  sollte  der  Verkäufer  in  jedem  Fall  zum Beispiel wissen, welche produkte tatsäch- lich  auf  Lager  sind  und  welche  nicht.  Da  kön- nen  ja  heutzutage  tablets  wunderbare  Hilfen  sein.  Ganz  besonders  wichtig  ist  auch,  dass  das  personal  mit  Freude  verkauft.  Durch  ein  Mehr  an  Mitbestimmung  und  Selbstverant- wortung kann man sehr schnell die Motivation  und  Leidenschaft  der  Mitarbeiter  im  Verkauf  erhöhen.Themawechsel: Die Zahl von Neueröffnungen großer Handelsimmobilien ist stark rückläufig. Refurbishments hingegen oder Revitalisierun- gen scheinen in den nächsten Jahren verstärkt ein Thema zu werden, aber so richtig tut sich daGCM 3 / 2016  iris schöberl ist geschä sführerin bei BmO real estate Partners in münchen. das unter- nehmen ist spezialist für investitionen in ein- zelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien für institutionelle anleger. außerdem ist sie Bei- ratsmitglied der ece, im Zentralen immobili- en ausschuss (Zia), Vorsitzende des aus- schusses »handel und Kommunales« sowie sprecherin des Zia regionalvorstands region süd und gründungsmitglied des Vereins »Frauen in der immobilienwirtscha «. das german council magazin traf sie zum sOm- mer-gesPräch auf der dachterrasse des münchener Firmensitzes. Kurz zuvor hatte es noch geregnet, aber mit Beginn des interviews kam – wie bestellt – die sonne heraus.  GCM 3 / 2016Frau Schöberl, die erste Jahreshälfte liegt hinter Ihnen. Wie haben Sie und BMO Real Estate Part- ners 2016 bislang erlebt?  Iris Schöberl: Wir sind mit großem Optimismus  in das Jahr gestartet, weil 2015 so gut gelaufen  ist.  Ich  dachte  mir  im  letzten  Jahr  aber  schon,  dass  es  voraussichtlich  2016  schwieriger  wer- den  würde,  geeignete  produkte  zu  finden.  So  habe ich für mich entschieden, die Ankaufspla- nungen in meinem internen Budget vorsorglich  runterzufahren,  falls  die  pipeline  trockener  oder der Markt schwieriger wird. Ich empfinde  2016 bisher als zäh. Wir kaufen bekanntlich für  institutionelle  Investoren  und  erleben  derzeit,  dass  man,  um  zum  Abschluss  zu  kommen,  viel  länger und intensiver verhandeln muss. Die Im-mobilienverkäufer  meinen,  die  preise  schießen  in den Himmel – was auch stimmt –, so dass wir  unsere  Ziele  nur  mit  stark  erhöhtem  Aufwand  erreichen.  In  der  Vermietung  erleben  wir  aller- dings eine sehr gute Nachfrage. BMO Real Esta- te  partners  konzentriert  sich  ja  auf  den  inner- städtischen  Einzelhandel  –  auch  in  B-  und  C- Städten  –  aber  auch  hier  dauert  es  tendenziell  länger,  weil  die  Retailer  vorsichtiger  geworden  sind beim Abschluss neuer Mietverträge. positiv  ist anzumerken, dass sie nicht grundsätzlich auf  kleinere  Flächen  abzielen.  Auch  das  thema  Zehn-Jahres-Mietverträge  ist  keineswegs  vom  tisch. Durch eine kluge Verbindung von Offline-  mit  Online-Handel  wird  der  stationäre  Einzel- händler sogar gestärkt. Und privat? Waren Sie schon im Urlaub oder steht der noch an? Iris  Schöberl:  persönlich  geht  es  meinen  Kin- dern und mir sehr gut. Wir freuen uns gerade  alle  auf  den  Urlaub.  Ich  werde  zunächst  eine  Woche in Umbrien unterwegs sein, um dort als  Entschleunigungs-programm  in  aller  Ruhe  den  Franziskus-Weg zu Fuß zu erleben. Falls wir am  Schluss  Assisi  nicht  per  pedes  erreichen,  dann  nehmen wir uns für das letzte Stück ein taxi. Im  Anschluss  verbringe  ich  dann  gemeinsam  mit  meinen Kindern, die zuvor mit Oma und Opa in  Italien  auf  tour  waren,  eine  Woche  im  »Fünf- Seen-Land« München. Zurück zu den beruflichen Dingen, welche neu- en Wege sollten gegangen werden, um den Kunden wieder mehr für den stationären Han- del zu begeistern?  Iris Schöberl: Wir brauchen attraktivere Innen- städte  und  dabei  eine  bessere  Durchmischung  des  Einzelhandels.  Nicht  immer  nur  ein  be- kannter  Retailer  nach  dem  anderen.  Auch  und  gerade  für  junge  Leute  muss  es  etwas  geben,  das  sie  anzieht,  nicht  nur  große  Labelketten,  sondern  auch  ein  paar  hippe  Läden  in  einer  Umgebung,  in  der  man  sich  gern  aufhält  und  die auch den nötigen Verweilkomfort anbietet.  Es tut sich da auch schon was. Die Einzelhänd-Iris Schöberl auf der Dachterrasse bei BMO in München.ler entwickeln bereits Konzepte, bei denen eine  Kaffee- oder Weinbar mit in das Ladenkonzept  integriert  wird.  Auch  die  politik  erkennt,  dass  sie sich diesbezüglich dringend Gedanken ma- chen muss. Des Weiteren hat sich die Gastrono- mie  zunehmend  professionalisiert.  Gefragte  und etablierte Gastronomie-Ketten werden da- her inzwischen auch von institutionellen Inves- toren gern als Mieter gesehen. Generell ist es aber auch wichtig, dass sich die  O r d e r - te r m i n e   d e r   R e t a i l e r   ä n d e r n ,   u m   a u f   d i e   Nachfrage  der  Kunden  besser  einzugehen.  Wenn  Sie  im  August  schon  kein  Sommerkleid  mehr vor Ort kaufen können, sondern nur noch  im  Internet,  dann  läuft  da  etwas  falsch.  Der  Konsument  will  in  der  Stadt  einkaufen,  aber  das  Angebot  und  der  Service  müssen  besser werden. Die Einzelhändler sollten dafür viel in- tensiver die Daten auswerten, die sie von ihren  Kunden  haben  und  die  über  Kaufgewohnhei- ten  Aufschluss  geben.  Diejenigen  Handelsun- ternehmen, die in It investieren, um diese Da- ten  auswerten  zu  können,  werden  in  den  nächsten Jahren davon profitieren. Die anderen  müssen  entweder  so  spezialisiert  sein,  dass  man unbedingt zu ihnen will, oder sie werden  Kunden verlieren.Sie sprachen gerade selbst das Thema Service an. Was muss hier passieren, wo fängt Service an, wo hört er auf? Iris  Schöberl:  Es  fängt  schon  damit  an,  dass  ein Unternehmen in den digitalen Medien erst  einmal  auffindbar  sein  muss.  Sichtbarkeit  ist  hier sozusagen der Schlüssel. Im Geschäft vor impressumherausgeberGerman Council of Shopping Centers e. V. Bahnhofstraße 29 D-71638 Ludwigsburg Telefon 07141.38 80 83 Telefax 07141.38 80 84 office@gcsc.de www.gcsc.debeauftragter des herausgebers Rüdiger PleuschefredaktionThorsten Müller (v.i.S.d.P.)redaktionsteam dieser ausgabe Tobias Appelt, Jürgen Hainke, David Huth,Dr. Tanja-Maria Lachhammer, Susanne Müller,Rahel WillhardtbezugMitgliederzeitschrift für Mitglieder des GCSC e. V.auflage13.000CovermotivFrank Rohde – fotolia.comverlagGCM-Verlag c/oBehrens und Behrens GmbH Geschäftsführer und Verleger: Ingmar Behrens Dorfstraße 6424107 Kiel-Ottendorf Telefon: 0431.66 111 88 11 Telefax: 0431.66 111 88 88 www.behrensundbehrens.deanzeigenUlrich Netz Verlagsrepräsentant Breslauer Straße 18 63128 Dietzenbach Telefon: 06074.40 78 18 Telefax: 06074.40 78 19 netz@gcsc-magazin.de www.gcsc-magazin.dedruckKunst- und Werbedruck, Bad OeynhausenDas German Council Magazin basiert auf Informationen, die wir als zuverlässig ansehen, eine Haftung kann nicht übernommen werden. 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Wenn  wir  nach innen gehen und loslassen, entsteht die  Möglichkeit  etwas  völlig  Neues  zu  kreieren.  Soft-Culture steckt noch in einer sehr frühen  Entwicklungsphase,  aber  ich  kann  mir  schon  jetzt  spezielle  Kurse,  Gemeinschaftsprojekte  und  eine  interessante  Internetplattform  vor- stellen. Wie sehen Ihre Herausforderungen/Ziele für die kommenden Jahre aus? Wendy  Thomas:  Es  mag  vielleicht  seltsam  klingen, aber ich habe es ganz bewusst aufge- geben, mir konkrete Ziele zu setzen. Mein Ziel  ist es kein Ziel zu haben. Man muss das Leben  zulassen,  es  fließen  und  wirken  lassen.  Was  passiert,  passiert.  Einstein  glaubte,  dass  eine  harmonische  Wirklichkeit  den  Gesetzen  des  Universums zugrunde liegt. Ich sehe, dass das GCM 3 / 2016  Ihr erstes großes Interview überhaupt gab Wendy Thomas, in Großbritannien gebo- ren und wohnhaft in der Nähe von Frei- burg, die vor über einem Vierteljahrhun- dert das nach ihr benannte »THOMAS DAILY real estate market information sy- stem« gründete und zum Marktführer ent- wickelte. In diesem Jahr entschied sie sich allerdings, das Unternehmen zu verkaufen. Jetzt plant sie ein ganz anders geartetes Projekt. Im Museum für Kommunikation in Frankfurt erzählte sie dem German Council Magazin, welcher Spirit sie damals und heute dazu führte und vieles mehr. Was war damals Grund und Motivation oder noch anders gesagt, Ihr »SPIRIT«, Thomas Dai- ly zu gründen?  Wendy Thomas: Ich war damals in einer pha- se  des  persönlichen  Umbruchs,  hatte  mich  dazu  entschieden,  weg  von  Frankfurt  zu  ge- hen, wo ich bei Jones Lang LaSalle im Research- Bereich angefangen hatte. Dort konnte ich viel  lernen, wichtige Erfahrungen machen, aber ich  wollte  unbedingt  etwas  Eigenes  auf  die  Beine   GCM 3 / 2016stellen.  Der  Spirit  war  deshalb  eindeutig  Free- dom  –  Freiheit!  So  zog  ich  ins  Breisgau,  in  die  wunderschöne  Gegend  um  Freiburg,  ins  Dreis- amtal,  wo  ich  wirklich  leben  wollte,  um  der  Mensch sein zu können, der ich bin. Hier fand  ich dann auch die richtige Inspiration, um tHO- MAS DAILY, das anfangs thomas & Voss hieß, zu  gründen und erfolgreich zu entwickeln. Mit welchen Dingen hatten Sie sich eigentlich zuvor beschäftigt? Wendy  Thomas:  Ich  habe  bereits  nach  mei- ner Schulzeit im RE-Business gearbeitet. Dazu  gibt  es  eine  kuriose  Geschichte:  Die  Adresse  meines  ersten  Arbeitsplatzes  lautete  1  Heath  Street, Hampstead London NW3. Dort war ich  als Assistentin für einen Immobilienmakler tä- tig. So weit so gut. Als ich kürzlich wegen des  Verkaufs  von  tD  meinen  Anwalt  in  England  besucht  habe,  saß  der  zu  meiner  riesengro- ßen  Überraschung  genau  in  dem  Gebäude,  wo damals meine Laufbahn begann, nur eine  Etage über dem Maklerbüro, das immer noch  existiert.  Ich  war  zurück  bei  meinen  Anfän- gen. Der Kreis war geschlossen. Im  Anschluss  an  diese  kurze  berufliche  Ein- stiegszeit  in  London  ging  ich  nach  Aberdeen  und  studierte  dort  Immobilienwirtschaft.  Nach  einer  Auszeit  aus  persönlichen  Grün- den, die ich am Ende in Freiburg verbrachte,  habe ich dann bei CBRE in London gearbeitet,  bevor  ich  eine  sehr  interessante  Aufgabe  bei  JLL in Frankfurt übernahm. Hat die deutsche Immobilienbranche ihr Anse- hen in den letzten Jahren verbessern können?  Wendy Thomas: Sie hat in jedem Fall im Laufe  der  letzten  25  Jahre  einen  gewaltigen  Verän- derungsprozess  durchlebt  und  dabei  auch  in  einigen Bereichen ihr Image verbessert.Gab es einen Punkt oder ein Ereignis in Ihrem Leben, dass für Ihre persönliche Entwicklung eine große Rolle gespielt hat?  Wendy Thomas: Ich sprach zuvor von der per- sönlichen  Auszeit,  die  ich  mir  kurz  vor  mei- nem  Studium  genommen  habe.  Das  war  die  Zeit, als mein Vater viel zu früh starb und ich  gewissermaßen auf der Suche nach mir selbst  war.  Dieser  Abschnitt  in  meinem  Leben  hat  mich  stark  geprägt  und  mich  zu  dem  Men- schen gemacht, der ich heute bin. Auch der tod meiner Geschäftspartnerin viele  Jahre  später  war  noch  mal  so  ein  punkt,  der  mich  dazu  brachte,  mein  Leben  und  meine  Einstellung  dazu  zu  hinterfragen.  Es  war  ein  schmerzvoller  Weckruf,  der  mir  aber  letztlich  half zu erkennen, was wirklich im Leben wich- tig ist und worauf es am Ende ankommt.Was glauben Sie, wie werden sich Städte in den nächsten Jahren verändern? Wendy  Thomas:  In  bestimmten  teilen  unse- rer  Welt  wachsen  Städte  in  enormen  tempo  und  es  entstehen  auch  noch  ganz  neue.  Bei  uns in Europa passiert vor allem in den Regio- nen etwas, die ökonomisch sehr aktiv und er- folgreich  sind.  Ein  Schlüsselfaktor  für  jede  Stadt  ist  der  Mobilitätsaspekt.  Elektro-Fahr- zeuge  und  irgendwann  selbstfahrende  Autos Wendy Thomas vor einem der Kunstinstallationen im Frankfurter Museum für Kommunikation8  Mein Spirit war stets Freedom: Freiheit38  Wir brauchen in den Innenstädten eine bessere Durchmischungspirit4 Spirit, Inspiration und Spiritualität8 Mein Spirit war stets Freedom: Freiheit 14 Der berühmteste »Geist« der Luftfahrt 16 Gutes Karma18 Der gute Geist der Nahrung22 Team Spirit28 Junge Menschen haben einen enormen Willen zur Gestaltung 30 Wider den ökonomischen Aberglauben32 Kommentar: Söldner gewinnen keine Kriege34 Nein, das Mittelalter war nicht (nur) finster38 Wir brauchen in den Innenstädten eine besseregerman council01 Vorwortwerden  aus  meiner  Sicht  einen  gewaltigen  Einfluss  darauf  haben,  wie  wir  zukünftig  in  unseren  Städten  leben  werden.  Manchmal  denke  ich,  dass  Städte  für  Autos  anstatt  für  Menschen  gebaut  wurden.  Das  Auto  scheint  die Oberhand zu haben – die neuen Entwick- lungen werden lebenswertere Städte möglich  machen. Ich lebe in der Nähe des neu entstan- denen  Freiburger  Quartiers  Vauban,  das  sich  internationaler  Beachtung  erfreut,  weil  es  hier  ein  außerordentliches  Umweltbewusst- sein gibt, kaum Autos, dafür viel Grün und ei- nen  spannenden  Architektur-Mix.  Für  mich  ein sehr lebenswerter Ort.Und was passiert mit unserer Gesellschaft? Bleibt der Mensch nicht zusehends mehr auf der Strecke und was würden Sie empfehlen, kann man dagegen tun?  Wendy Thomas: Es ist ein paradoxum. Wir be- sitzen  mehr  als  je  zuvor.  Wir  haben  die  Mög-lichkeit, all unsere Bedürfnisse zu befriedigen,  aber  wir  wissen  nicht,  was  unsere  wahren  Be- dürfnisse  eigentlich  sind.  Wir  sind  häufig  angstgetrieben,  ohne  dass  es  uns  bewusst  ist.  Für mich ist es wichtig, dass wir uns mehr nach  innen  fokussieren.  Dann  wird  sich  auch  dem- entsprechend die Außenwelt verändern.  Womit beschäftigen Sie sich eigentlich gerade aktuell?  Wendy Thomas: Ich habe mir das privileg er- worben, das zu tun, was mir Spaß macht. Der  Ausstieg bei tD hatte auch damit zu tun, dass  ich  noch  einmal  etwas  ganz  Neues  machen  wollte.  So  habe  ich  begonnen  ein  projekt  zu  entwickeln,  das  den  vielsagen  Namen  »Soft- Culture« trägt. Dabei geht es darum, auf wel- che Weise wir unser Leben leben, wie wir uns  gegenüber  anderen  Menschen,  aber  noch  viel  wichtiger,  wie  wir  uns  gegenüber  uns  selbst  verhalten.  Es  geht  um  das  innere  Be-Durchmischung© Thorsten Müller© Thorsten Müller© Thorsten Müller© Thorsten Müller


































































































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