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GERMAN COUNCIL . INHALT




THINK







GERMAN COUNCIL . ThINkGERMAN COUNCIL . ThINk
WACHStUM FEHlt DIE DynAMIKrlin
Interview mit hDE-hauptgescḧftsf̈hrer Stefan Genth zur aktuellen   afen GmbH, Be
Situation im deutschen EinzelhandelDie Hoffotogr
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Auf dem German Council Congress in Ber- feld  und  ihre  pers̈nliche  Ausstattung  zu  in- Factory Outlet Center (FOC) sind schlicht groß- 
lin machte HDE-Hauptgescḧ sf̈hrer Ste- fan Genth unter anderem die Ver̈nde- rungen durch die Digitalisierung f̈r den Einzelhandel deutlich, als er sagte »Der Han- vestieren.  Schlechter  dran  sind  bisher  die  ḧndler mit keramik, Glaswaren, Blumen, B̈- chern, aber auch Schuhen und Bekleidung.fl̈chiger  Einzelhandel,  auf  dessen  Fl̈chen  ̈berwiegend das Leitsortiment der Innensẗd- te  –  Bekleidung  –  verkauft  wird.  Dabei  ist  Be- kleidung  auch  das  kernsortiment  des  Online- 
del muss die Kunden auf allen Kan̈len ab- holen – o ine und online.« Er sieht darin f̈r viele Unternehmen gerade im Mittel- Wie beurteilen Sie die Entwicklung im Vergleich zwischen den unterschiedlichen Handelsimmo- bilien-Formaten? Sehen Sie noch Chancen f̈r handels.  Somit  k̈nnten  insbesondere  die  FOCs  vom  wachsenden  Online-handel  betrof- fen sein. Als handelsverband Deutschland sind  GERMAN COUNCIL . ThINkGERMAN COUNCIL . ThINk
stand eine große Herausforderung. Gleich- zeitig biete die Digitalisierung aber auch die Chance auf neue Kunden und neue Service- die Warenḧuser, und was trauen Sie z.B. den Factory Outlet Centern zu? Stefan  Genth:  Die  handelsimmobilie  muss  fle- wir kritisch, wenn das Leitsortiment der Innen- sẗdte großfl̈chig auf der Gr̈nen Wiese ange- boten  wird.  FOC  sollten  aufgrund  der  Ver- FL̈CHTLINGE sIND Nur DIE BoTsCHAFTEr DEr WELTWEITEN mp, Bremen
angebote. Das German Council Magazin wollte von ihm in einem Interview aber auch Antworten auf andere Fragen erhalten, die sowohl den Deutschen Einzelhandel 2015 als xibler werden. Denn in Zukunft werden die Nut- zungszyklen  in  den  handelsimmobilien  deut- lich k̈rzer werden. Zudem werden die Anspr̈- che des handels sowie auch der kunden indivi- kaufsfl̈chengr̈ße, des Einzugsbereichs sowie  des  Leitsortiments  nur  in  Innenstadtlagen  der  Oberzentren angesiedelt werden d̈rfen.uNGErECHTIGKEIT© Studio Seeka
auch die Entwicklung der unterschiedlichen Handelsimmobilientypen betre en.dueller. Shopping Center reagieren schon heute,  indem sie beispielsweise zunehmend eine indi- vidualisierte  Fassadengestaltung  in  den  Cen- Worin liegen realistische M̈glichkeiten, wie der station̈re Handel im harten Wettbewerb mit dem Online-Gescḧft gesẗrkt werden kann ThINk-Titelinterview: Deutschlands bekannteste Theologin Margot k̈ßmann   ̈ber ihre Gedanken zu aktuellen Themen dieser Zeit
Wie zufrieden waren Sie mit dem Deutschen Einzelhandel 2015? Stefan  Genth:  Bisher  k̈nnen  wir  zufrieden  tern anbieten. Auch Nutzungsmischungen wer- den immer mehr das Bild der handelsimmobilie  bestimmen.  Die  Mischung  von  handel,  Gastro- – oder muss das gar nicht sein? Stefan  Genth:  Der  station̈re  handel  muss  sich auf seine traditionellen Sẗrken besinnen  Stefan Genth, Hauptgescḧftsf̈hrer Handelsverband Deutschland (HDE)Wenn das Jahr zu Ende geht, machen sich viele Menschen Gedanken, werden nach- denklich, mitunter besinnlich. Nicht um- sonst heißt das Leitthema unserer aktuellen Ausgabe »THINK«. In den letzten Monaten o zielle Botscha erin f̈r das reformati- onsjubil̈um (500 Jahre) im ̈bern̈chsten Jahr und naẗrlich noch immer Pastorin ist. Lesen sie die hochinteressanten Aussagen der geb̈rtigen Marburgerin zur Fl̈cht- aktuell aber noch an eine andere Sache, die mir  sehr  wichtig  ist.  Ich  finde,  wir  m̈ssen  den  No- vember  als  einen  Monat  verteidigen,  an  dem  wir  auch  mal  an  in  die  Tiefe  gehenden  Fragen  des  Lebens  denken  –  am  Volkstrauertag,  Buß-  
tung  bieten  zu  k̈nnen.  Gleichzeitig  werden  sich  einige  Schlagzeilen  mit  der  Digitalisie- sein.  F̈r  das  Gesamtjahr  erwarten  wir  einen  Umsatz  von  471,0  Milliarden  Euro. nomie und Wohnen kennen wir bereits – auch und diese weiter ausbauen. Die Produkte k̈n-Das  entspricht  einem  Anstieg  zum  Vorjahr  von  2,7  Prozent,  preisberei- nen vom kunden angefasst und vom  ḧndler  erkl̈rt  oder  vorgef̈hrt  wer- den.  Zudem  bietet  das  pers̈nliche  nur  selten  geradlinig  ̈ber  einen  kanal.  Der  kauf-Impuls  kann  beispielsweise  aus  einem  chenspezifische  L̈sungen  sind  gefragt.  Bei- spiele  f̈r  Verbindungen  der  kan̈le  sind  An- ›Die Handelsimmobilie muss  exibler Sie sprechen bereits das Reformationsjubil̈um an, das Sie pers̈nlich als offizielle Botschafterin bescḧ igten sich fast alle B̈rger mit der Fl̈chtlingssituation und mit Fragen rund um Toleranz und N̈chstenliebe. Das Ger- man Council Magazin ẅhlte darum An- fang November f̈r sein Hauptinterview die lingssituation, zum reformationstag, aber auch zu einigen Einzelhandelsfragen.Das Leitthema dieses Magazins lautet »Think«. Worum kreisen gerade Ihre Gedanken? und Bettag, Totensonntag oder dem Ewigkeits- sonntag.  In  diesem  Zusammenhang  sẗrt  mich  zunehmend  die  anhaltende  Fr̈hkommerziali- sierung.  Aktuelles  Beispiel  ist  der  Londoner  Weihnachtsmarkt,  der  sage  und  schreibe  be- her,  dass  Menschen  den  Rhythmus  zwischen  Schaffen  und  Ruhen  verloren  haben.  Fakt  ist  schwappten Fest in Konkurrenz. ̈rgert Sie das nicht?
rung des station̈ren Bereichs auseinanderset- zen.  Wir  werden  im  kommenden  Jahr  sicher  einen  weiteren  großen  Schritt  in  Richtung  nigt ist das ein Plus von 2,5 Prozent.  Das ist durchaus erfreulich, aber kein  Grund  f̈r  Euphorie.  Denn  trotz  der  Verkaufsgespr̈ch  die  M̈glichkeit,  auch  gleich  noch  weitere  Produkte  zu  empfehlen.  Die  gute  Beratung  ist  katalog  kommen,  die  Produktrecherche  dann  mobil  auf  dem  Smartphone  erfolgen  und  der  kauf  am  Ende  im  Ladengescḧft.  Deshalb  ist  gebote  wie  Click&Collect.  hierbei  bestellt  der  kunde im Internet und holt die Ware anschlie- ßend im station̈ren Gescḧft ab. Das Gescḧft  werden, denn Nutzungszyklen werden deutlich k̈rzer.‹begleiten. Wie sehen dazu Ihre Erwartungen aus?  Margot K̈ßmann: Wer Reformationsjubil̈en  der  letzten  Jahrhunderte  anschaut,  der  hat  immer ein deutschẗmelndes Luther-Fest vor  ber̈hmte evangelische  eologin Prof. Dr. Dr. h. c. Margot K̈ßmann aus, ehemalige Landesbiscḧ n der Evangelisch-luthe- rischen Landeskirche Hannover, die auch f̈nf Jahre lang Generalsekreẗrin des Evan-  Margot  K̈ßmann: Wie bei allen Menschen im  Moment,  um  die  dramatische  Situation  vieler  Fl̈chtlinge.  Ein  dominantes  Thema  in  meinem  eigenen  Denken,  aber  auch  f̈r  uns  als  kirche.  Ich  sehe  es  als  große  herausforderung  f̈r  die  reits am 1. November er̈ffnet wurde. Eine  Gesellschaft  braucht  meines  Erachtens  feste  Rhythmen.  Menschen  sollten  auch  mal  warten k̈nnen, bis der Advent wirklich da ist.  doch, dass praktisch die ganze Gesellschaft kei- nen Rhythmus mehr hat.Die Zeit der Besinnlichkeit r̈ckt n̈her. Wor- ̈ber sollte sich denn unsere Gesellschaft aus  Margot K̈ßmann:  halloween  hat  ja  in  Deutschland  eigentlich  keine  Tradition  und  wurde  nur  durch  eine  gezielte  Millionen- kampagne  1991  nach  dem  wegen  des  Irak- kriegs  abgesagten  karnevals  bei  uns  einge- 
Cross- und Multichannel-handel sehen.außerordentlich  guten  Rahmenbe- dingungen  verl̈uft  das  Wachstum  damit ohne große Dynamik.ein  erheblicher  Teil  eines  positiven  Einkaufserlebnisses.  Die  station̈ren  ḧndler  sollten  online  zumindest es  f̈r  die  ḧndler  so  wichtig,  auf  allen  rele- vanten kan̈len pr̈sent zu sein.vor Ort kann aber auch ̈ber QR-Codes mit An- geboten aus dem Online-Shop verkn̈pft wer- den.  Beacons  k̈nnen  ̈ber  das  Smartphone  Stefan GenthAugen.  Ich  ẅnsche  mir,  dass  wir  2017  ein  weltoffenes Reformationsjubil̈um feiern, bei dem  wirklich  klar  wird,  was  das  f̈r  ein  breiter  Prozess  gewesen  ist.Und  dieser  Prozess  dauert  ja  an,  Reform  gelischen Kirchentages war und seit 2012gesamte  Gesellschaft.  Als  Theologin  denke  ich Wir sagen ja, das Burnout-Syndrom kommt da-Ihrer Sicht Gedanken machen? Margot  K̈ßmann:  Martin  Luther  hat  gesagt: »Woran du dein herz ḧngst,  das ist dein Gott.« Und ich finde, die  Menschen  sollten  sich    ̈berlegen, f̈hrt. Sicher kann man mit »All hallows' Eve«  ein  christliches  Brauchtum  verkn̈pfen,  aber einmal ›Wir sind eine Spaßgesellscha . Soziologen Bremen
auffindbar  sein.  Es  muss  nicht  immer  gleich  der eigene Online-Shop sein.Die  kunden  erwarten,  dass  sie  ihren  ḧndler  Wie lautet Ihre Prognose hinsichtlich der EZH- Entwicklung im kommenden Jahr und dar̈ber hinaus?  Stefan Genth: Die Branche wird sich weiter di- mehr  Produktinformationen  aus  dem  Online- Shop bereitstellen. Die kunden k̈nnen online  vor  oder  ẅhrend  des  Besuchs  des  Gescḧfts  feststellen,  ob  die  geẅnschte  Ware  verf̈g- Welche Bereiche haben sich unerwartet gut ge- schlagen, welche drohen durch den E-Commerce zunehmend an Umsatz zu verlieren? Oder an- teilweise  durch  die  Forderungen  der  kommu- nen  eines  Wohnanteils  bei  der  Neuerrichtung  von handelsimmobilien. Wir bewegen uns von  Spezialimmobilien hin zu einer Flexi-Immobilie,  Interview: Thorsten M̈llerund  Reformation  sind  immer  wieder  notwendig.  Es  wird  daher  nicht  nur  ein  historischer  R̈ckblick  sein,  son- dern  auch  ein  Blick  nach  vorn.  Wie  wollen  wir  kirche  sein  im  21.  Jahr- woran  denn  ihr  herz  ḧngt.  Bei  vie-len  ist  es  sicher  der  konsum:  »Ich kann  mir  was  leisten,  entweder  et-was  kaufen  oder  eine  scḧne  Ur- laubsreise  machen«.  Ich  ẅrde  den  sagen, es gebe eine sogenannte »Karnevali- sierung« der deutschen Gesellscha .‹ Margot K̈ßmann© Studio Seekamp, 
auch  im  Internet  finden  und  im  Idealfall  on- line  bei  ihm  shoppen  k̈nnen.  Der  kunde  treibt die Entwicklung, die Vertriebsstrategien  gitalisieren,  und  die  Vertriebskan̈le  werden  zunehmend  zusammenwachsen.  In  Zukunft  werden  wir  nicht  mehr  sinnvoll  zwischen  On- bar ist und sie ansonsten gleich bestellen. Ins- gesamt  ist  hier  noch  viel  Raum  f̈r  innovative  Ideen.ders gefragt: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer des Jahres? Stefan  Genth:  Die  einzelnen  Branchen  im  handels – rasch anpassen kann.die sich den Bed̈rfnissen der Mieter – auch des hundert?  Ich  ẅre  gl̈cklich,  wenn anschließend  Menschen  –  zum  Beispiel  aus  Mitteldeutschland,  die  vielfach  ̈berhaupt  nichts  mit  kirche  zu  tun  haben  –  sagen,  das  ist  auch  f̈r  sie  interessant  war.  Wir  werden  Menschen,  vor  allem  als  Pfarrerin, raten:  Denkt  mal  ̈ber  den  Sinn  des  Lebens  nach! Wir  sind  eine  Spaßgesellschaft.  Soziologen  letztlich  ist  es  ein  konsumfest.  Ich  habe  ver- sucht, das mit humor zu nehmen. Wir haben zum  Reformationstag  Luther-Bonbons  und  Luther-kekse in Orange aufgelegt. Und sagen:  
und Gescḧftskonzepte richten sich in unserer  Branche  ja  letztlich  immer  am  aktuellen  Ver- braucherverhalten  aus.  Und  die  kunden  den- line  und  station̈r  unterscheiden  k̈nnen.  Denn die meisten ḧndler werden beide kan̈- le  bedienen  und  so  miteinander  verzahnen,  Was, glauben Sie, wird 2016 f̈r die gr̈ßte Auf- merksamkeit im Handel sorgen, sprich Schlag- handel profitieren von der guten Gescḧftsla- ge  unterschiedlich:  ̈berdurchschnittlich  gut  l̈uft es im Einzelhandel mit kosmetik und k̈r- Auch  Warenḧuser  sind  Spezialimmobilien,  die zudem eng mit einem Betriebskonzept ge- koppelt sind. Deshalb muss die Zukunft dieser  eine  »Weltausstellung  Reformation  2017«  in  Wittenberg  gestalten,  die  viel  Information  und  Diskussion  erm̈glichen  wird.  Sie  wird  international  sein  und  naẗrlich  auch  eine  ̈kumenische Dimension haben.sagen,  es  gebe  eine  sogenannte  »karnevali- sierung«  der  deutschen  Gesellschaft.  Also  nicht  nur  karneval,  sondern  alles  muss  im- mer Spaß machen, und deshalb kommen die  in  die  Tiefe  gehenden  Fragen:  »Wie  will  ich  Wenn die kinder was erbetteln, dann wenigs- tens etwas in Zusammenhang mit Luther und  Reformation. Unabḧngig davon hoffe ich na- ẗrlich  und  bin  auch  davon  ̈berzeugt,  dass der  Reformationstag  2017  eine  angemessen  
ken  nicht  in  unterschiedlichen  kan̈len,  son- dern  wollen  bei  ihrem  Lieblingsḧndler  so- wohl  beim  Bummel  durch  die  Innenstadt  als  auch von der heimischen Couch aus einkaufen  dass  wir  den  Umsatz  am  Ende  nicht  mehr  ei- nem der einzelnen kan̈le zuordnen k̈nnen.Derzeit  sind  noch  viele  Ideen  und  Innovatio- zeilen machen?  Stefan Genth: Ich bin mir sicher, dass wir noch  mehr  als  bisher  reine  Online-ḧndler  erleben  werden,  die  station̈re  Gescḧfte  er̈ffnen,  perpflegeprodukten, Uhren und Schmuck, Un- terhaltungselektronik  und  Wohnm̈beln.  Das  zeigt,  dass  die  Verbraucher  in  den  vergange- nen  Monaten  bereit  waren,  auch  gr̈ßere  An- Immobilien  anhand  der  zuk̈nftigen  Entwick- lung  des  Betriebskonzeptes  beurteilt  werden.  Bei der zunehmenden Verschmelzung der Ver- triebswege  besitzen  die  Warenḧuser  exzel- Ẅrde Martin Luther noch leben, wie ẅrde er wohl auf das geschwundene Interesse der Men- schen an christlichem Glauben in kirchlicher Ge- meinschaft reagieren?eigentlich leben?«, »Was ist der Sinn des Le- bens?«  und  »Wie  lebe  ich  meine  befristete  Zeit auf der Erde bewusst?« deutlich zu kurz.  Bei Beerdigungsgespr̈chen mit den Angeḧ- rigen  ḧre  ich  oft:  »Dar̈ber,  wie  der  Vater  beerdigt  werden  will,  haben  wir  nie  gespro-  Margot K̈ßmann:  Ich  kann  mir  schon  vor- hohe  Aufmerksamkeit  bekommen  wird.  Wir tun  derzeit  alles  daf̈r,  das  Jubil̈um  zum  500-j̈hrigen  Bestehen  geb̈hrend  feiern  zu  k̈nnen.  Auch  der  Bundestag  hat  ja  gesagt,  dass es ein Ereignis von kulturhistorischer Be- deutung  f̈r  unser  Land  ist,  und  es  liegt  mir  
k̈nnen.  Die  Wege  der  kunden  f̈hren  dabei nen  im  Aufbau.  Unternehmens-  und  bran-um  den  kunden  noch  mehr  Service  und  Bera-schaffungen  zu  ẗtigen  und  in  ihr  Wohnum-  GCM 5 / 2015lente Wettbewerbschancen.GCM 5 / 2015  chen.« So etwas finde ich sehr schade. stellen,  dass  er  sagen  ẅrde:  »Besinnt  euch  mal  auf  eure  Wurzeln!«  Und  gerade,  wenn  im  Moment  so  eine  Debatte  da  ist,  welche  Werte  in  Deutschland  eigentlich  gelebt  wer- den,  dann  m̈ssen  wir  sagen,  dass  unser sehr viel daran, dass nach 2017 deutlich mehr  Menschen  wissen,  dass  der  31.  Oktober  der  Reformationstag ist. Aber bedauerlicherweise  haben  wir  daf̈r  nicht  so  ein  Millionen-Bud-Vom Karneval nun zu Halloween. Der Reforma- tionstag steht seit einigen Jahren zu diesem aus den USA zu uns nach Deutschland r̈berge-get wie die Werbeindustrie. 
  GCM 5 / 2015GCM 5 / 2015  
4  Fl̈chtlinge sind nur die Botschafter der weltweiten Ungerechtigkeit14  Wachstum fehlt die Dynamik



thinkgerman council

04 Fl̈chtlinge sind nur die Botschafter der weltweiten 01 Vorwort
Ungerechtigkeit

10 Kein Grund zur Sorge
14 Wachstum fehlt die Dynamik
16 Nachhaltigkeit geht nur, wenn alle mitmachen

18 Sẗdte brauchen mehr Mischung
20 Der Markt befindet sich in einer Reifephase

22 Der Schn̈ffler unter den Denkern
24 Die ̈ber alles geliebte Marke

30 Wichtigster Imagefaktor f̈r die Immobilienbranche ist
Professionaliẗt
32 Weihnachtsstimmung


insight

34 GCSC stellt sich vor

politische arbeit

36 Analog wird digitaler – Digital wird analoger 
40 Und abends bei den Ministern ...







impressum
herausgeberchefredaktionauflagedruckDie Redaktion beḧlt sich die erscheinungsdatum 

German Council of Thorsten M̈ller (v.i.S.d.P.)13.000Kunst- und Werbedruck, K̈rzung eingesandter dieser ausgabe: 
Shopping Centers e. V. Bad OeynhausenManuskripte vor. Erf̈llungsort Dezember 2015
Bahnhofstraße 29 redaktionsteam Covermotivund Gerichtsstand ist 
D-71638 Ludwigsburg dieser ausgabe wikipedia.deDas German Council Magazin Hamburg. Nachdruck oder titelmotiv:
Telefon 07141.38 80 83 Franziska Deus, basiert auf Informationen, sonstige Reproduktion (auch Ausschnitt aus dem Fresko 
Telefax 07141.38 80 84 J̈rgen Hainke, verlag / anzeigendie wir als zuverl̈ssig auszugsweise) nur mit des Malers Raffael »Die 
office@gcsc.de David Huth, GCM-Verlag c/oansehen, eine Haftung kann Genehmigung des Schule von Athen« (La scuola 
www.gcsc.deGerald N̈lleBehrens und Behrens GmbH nicht ̈bernommen werden. Herausgebers.di Atene), 1510 bis 1511, 
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beauftragter des bezugVerleger: Ingmar Behrens Beitr̈ge m̈ssen nicht die Vatikan
herausgebers Mitgliederzeitschrift f̈r Dorfstraße 64Meinung der Redaktion 
R̈diger PleusMitglieder des GCSC e. V.24107 Kiel-Ottendorf widerspiegeln.
Telefon 0431.66 111 88 11 Mediadaten und weitere das nchste german 
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 GCM5/2015


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